Stier von Martin Sebastian Moritz psychologische Astrologie AstroviaStier (Taurus)
Sinnlichkeit und Beharren oder
Verweile noch, du bist so schön!

Element: Erde
Qualität: Fest
Polarität: Weiblich
Abgrenzung und Festhalten (Fest) des Sinnlich-Stofflichen (Erde) auf introvertiert-passive Art (weiblich).
Stier ist das mittlere Frühlingszeichen, wenn im Mai die ganze Natur aufblüht und zum Innehalten und Genießen einlädt. Stier-Menschen reagieren intensiv auf alles, was man sehen, riechen, ertasten, schmecken kann. Wenn sie sich in einer Situation oder mit einem Menschen wohl fühlen, möchten sie ‚das alles so bleibt, wie es ist.‘ Ihm graut vor Hektik, dauernden Veränderungen und Druck von Außen.

Talente:
In der psychologischen Astrologie sind die Stärken dieses Zeichens die gesteigerte Fähigkeit zum Lustempfinden, Gutmütigkeit, Loyalität, Beständigkeit, Humor. Man nähert sich dem Leben auf friedliche, abwartende, und dann methodisch-praktische Art und Weise. Er ist kein Jäger, sondern eher ein Sammler, der es schätzt, sich abzusichern und schöne Dinge zu besitzen. Der Stier ist ein Herdentier und schätzt die Geselligkeit. Er möchte sich der Zuneigung seiner Lieben sicher sein. Abschied fällt ihm daher oft besonders schwer. Von Natur aus nicht aggressiv, kann er – in die Defensive gedrängt – ungeheure Verteidigungskräfte entwickeln und dann wie ein Dampfkochtopf explodieren.

 

Stier: Kalligraphie von Martin Sebastian Moritz

Mögliche Fallen:
Schwächen sind eine mangelnde Fähigkeit, loszulassen, sich auf Veränderungen einzustellen und in die Gänge zu kommen. Ein Feststecken in der sinnlich-stofflichen Welt kann dazu fügen, dass man bequem, antriebsschwach und passiv wird. Das Ansammeln von Gütern macht immobil, wie ein Klotz am Bein, und aus Lust am Besitzen kann Übersättigung und Gier werden. Durch das störrische Sich-Weigern gegenüber Veränderungen kann man schwermütig und verbittert werden. Durch seinen Mangel an Flexibilität kann der Stiermensch regelrecht bockig erscheinen, und andere so gegen sich aufbringen, die geschätzte Harmonie ist hin. Man findet sich dann in sehr unangenehmen Situationen wieder, in denen man wie im Schlamm stecken bleibt und es weder Vorwärts noch Rückwärts gibt.

Lernaufgaben und Herausforderungen:
Loslassen: Sich von zu viel materiellem Ballast befreien, das letzte Hemd hat keine Taschen.
Zulassen: Sich Stirb-und-Werde-Prozessen hingeben und zu vertrauen, dass, wenn man etwas loslässt, etwas Neues entstehen kann.
Sich einlassen: Das Leben ist nicht immer ein schöner ruhiger Fluss, sondern oft sind es gerade die stürmischen Zeiten oder die Umleitungen, die uns unsere wahren Lebensaufgaben ins Bewusstsein bringen.

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