Fische von Martin Sebastian MoritzFische (Pisces)
Symbiose, Traum und Sehnsucht oder
‘Nicht von dieser Welt…’

Element: Wasser
Qualität: Beweglich
Polarität: Weiblich
Auf passiv-empfangende Art (Weiblich) im Austausch (Beweglich) mit Gefühlen (Wasser).
Als das letzte Zeichen im Tierkreis kommt den Fischen in der psychologischen Astrologie eine ganz besondere Rolle zu: Sie stehen für die Auflösung und Aussöhnung.
Das Symbol besteht aus zwei Fischen, die in entgegen gesetzte Richtungen zu schwimmen versuchen, verbunden mit einer Nabelschnur. In der psychologischen Astrologie wird mit den Fischen – als einem der ‚dualen‘ Zeichen – das vorherrschende Lebensgefühl von Ambivalenz verbunden. Man fühl sich hin- un hergerissen, zwischen der Sinnlichkeit der ‚realen‘ Welt und der ‚übersinnlichen‘ Sehnsucht nach dem lustvollen Aufgehen in einer anderen, feineren und gnädigeren Welt. Fische-Geborene sind einfühlsam, sensibel, kreativ und mögen in vielen Fällen den Lebenskampf als sehr hart und grausam erleben. Daher müssen sie gut für sich sorgen und aufpassen, sich nicht zu verlieren. Trost zu suchen und zu spenden ist eines der Schlüsselbegriffe, mit denen man diese Geborenen verstehen kann.

Talente:
Fische sind mitfühlend, empathisch und können mit ihren hauchzarten Antennen all jene atmosphärischen Schwingungen in der Luft wahrnehmen, von denen die betroffenen Beteiligten selbst gar nichts merken. So können diese Naturen ’spüren‘, wenn es jemanden nicht gut geht und möchten dann helfen, da sie im Stillen mit leiden. Mit viel Phantasie und der Fähigkeit zum (Tag)-Träumen gesegnet, findet man hier viele Künstler, aber auch Angehörige helfender Berufe. Insbesondere Musik und Tanz sind gute Vehikel, in denen man seine verfeinerten Bedürfnisse nach Inspiration, Trost und lustvollem Sich-Verlieren befriedigen kann. Fische nehmen sich selbst nicht so wichtig und verfügen oft über einen feinen Humor und einen gewissen Abstand zu sich selbst, sind dabei aber nicht sarkastisch, sondern bleiben immer liebevoll. Nicht unbedingt eines der ehrgeizigsten Zeichen, können sich Fische-Geborene auch herrlich treiben lassen und das Leben so nehmen, wie es ist.

Mögliche Fallen:
Da Fische-Geborene so derart hypersensible Wesen sind, laufen sie Gefahr, vom harten Alltag überrannt zu werden, von weniger zarten Mitmenschen ausgenutzt oder gar für ihre Gutgläubigkeit ausgelacht zu werden. Auch mögen sie Schwierigkeiten haben, Phantasie von Wirklichkeit zu unterscheiden. Wenig willensschwach und leicht zu beeinflussen, können sie den Kontakt zu sich selbst und dem, was sie eigentlich wollen, verlieren. Wenn es Leben nicht so läuft, wie man es gern hätte, mag man sich als Opfer fühlen und in Selbstmitleid zerfließen. Hinzu kommt, dass der Energiehaushalt sehr schwankt und mit ihm Nervensystem und psychische Verfassung. Alles, was ‚hilft‘, dem Alltag zu entfliehen; Drogen, Alkohol, Parallelwelten (z.B. Internet), sowie andere Suchtquellen können eine starke Sogkraft ausüben und sollten daher nur mit Vorsicht genossen werden.

Lernaufgabe und Herausforderung:
Realitätssinn und Verantwortung für sich selbst: Anstatt sich als Opfer zu fühlen, empfiehlt es sich, so viel wie möglich bei sich zu bleiben
Kontrolle: Nicht im Chaos versumpfen, sondern versuchen, eine gewisse Struktur und Ordnung aufrechtzuerhalten
Abgrenzung: Sich nicht immer so ausnutzen lassen!

Fische: Kalligraphie von Martin Sebastian Moritz

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