Sonnenfinsternis in Krebs: Emotionale Abhängigkeiten 

Der Krebs-Neumond, der gleichzeitig eine Sonnenfinsternis ist, findet am Dienstag, 2. Juli, um 21.16h mitteleuropäischer Sommerzeit statt. Eine Sonnenfinsternis ist ein Ereignis, das massive Energie freisetzt und damit auch Themen an die Oberfläche bringt, die nach Bewusstwerdung und Aufarbeitung drängen. Diese Themen wollen ernst genommen werden.

 

Aspekte des Neumonds

  • Sonne-Mond auf 11 Grad Krebs
  • Sonne-Mond auf aufsteigendem Mondknoten
  • Opposition zu Saturn rückläufig auf 18 Grad Steinbock
  • Weite Opposition zu Pluto rückläufig auf absteigendem Mondknoten
  • Sonne-Mond Trigon Neptun
  • Sonne-Mond Quincunx Jupiter

 

Häusliche, familiäre und Sicherheitsthemen im Fokus

 

Jetzt kommen alte Themen aus der Kindheit an die Oberfläche, aber auch Häuslichkeit und die Sehnsucht nach emotionaler Geborgenheit spülen an die Oberfläche des Bewusstseins. Vielleicht spüren wir alten Schmerz, alte Verletzungen und Empfindlichkeiten. Auslöser können Gespräche, Erinnerungen oder auch aktuelle Konflikte im häuslichen Bereich sein. Manchmal erschrickt man über die Wucht der Emotionen, die hier ausgelöst werden. Verzweiflung, Machtlosigkeit und Einsamkeit sind schmerzhafte Begleiterscheinungen hier, die nach Trost verlangen. Das innere Kind verlangt, dass es gesehen wird! Auch ist jetzt eine gute Zeit, um zuhause mehr Ordnung zu schaffen, sich von Ballast befreien und dadurch mehr Struktur im Aussen zu bekommen.

Mütterliche Archetypen mögen uns momentan enttäuschen, so dass wir dazu aufgefordert sind, uns selbst zu ‚bemuttern‘, sprich: zu trösten, zu stärken und uns selber Gutes zu tun. Wenn wir momentan schnell gekränkt sind und schmollen wollen, so sollten wir diesem Impuls lieber nicht nachgehen, es ist besser, erwachsen mit den Konflikten umzugehen. Und genau darum geht es beim Krebs-Neumond: Erwachsen handeln, wo wir lieber regredieren wollen; stark und tapfer sein, wo wir uns lieber selbst leid tun wollen.

 

Alexandra Klinghammer zitiert im Astrodata-Newsletter:

„Weitergehen heisst, dass wir von zwanghaft mit der Vergangenheit beschäftigten Gedanken lassen, von Verrat, Streit und Enttäuschung. Wir verzeihen uns und anderen und lassen Vergangenes vorbei sein. Dann folgen wir weiter dem Strom unseres Lebens, um das Geschehene wissend, aber nicht mehr davon gebannt. […] Wenn das gelingt, zeigt sich oft etwas ganz anderes, nämlich Vergebung und Mitgefühl, die eine neue Freiheit begründen.“ […] Und sein Lehrer Ajahn Chah sagte: „Wenn du ein bisschen loslässt, hast du ein bisschen Frieden. Wenn du viel loslässt, hast du eine Menge Frieden. Wenn du ganz loslässt, bist du wahrhaft frei.“ (Jack Kornfield: Wahre Freiheit, O.W. Barth)