Das neue Jahr fing für China mit dem Ausbruch einer neuer Seuche an. Nun beginnt das Jahr der Metall-Ratte…

Frohes Neues Jahr!  Am 24.Januar fängt das Jahr der Metall-Ratte an. Immer am 2.Neumond nach der Wintersonnenwende fängt für die Chinesen das neue Jahr an. Das Jahr des Erd-Schweins geht zuende. Im chinesischen Kalender ist jedem Jahr eines der 12 Tierkreisbilder zugeordnet. Dazu gehören auch: Ratte, Büffel, Tiger, Hase, Drache, Schlange, Pferd, Schaf, Affe, Hahn und Hund. 

Jede Kultur hat ihren eigenen Himmel

Anders als bei unseren Tierkreizeichen, die auch Objekte oder Fabelwesen mit einschliessen, handelt es sich in China tatsächlich ausschliesslich um Tiere. Das Schwein ist an der 1. Stelle der chinesischen Sternzeichen, was auf eine Sage zurückzuführen ist. Nach dieser Sage legte der Jade-Kaiser fest, dass die Reihenfolge der Tiere je nach Reihenfolge ihrer Ankunft zu seinem Fest bestimmt werden sollte.  

In der westlichen Astrologie entsprechen die Zeichen den Sternbildern, durch die die Sonne tatsächlich im Laufe des Jahres geht. Dagegen haben die 12 Tierkreiszeichen des chinesischen Kalenders keinen direkten Bezug zu den Sternbildern. In der chinesichen Tradition gibt es mehr als 250 Himmelsfiguren, wovon die meisten nur recht kleine Sterngruppen sind. Dass es auch in China 12 Figuren im Tierkreis gibt, geht vermutlich auf die knapp 12-jährige Umlaufzeit des hellen Planeten Jupiter zurück.  Vor Jahrtausenden haben chinesische Gelehrte das Firmament anders eingeteilt als ihre Kollegen in Babylon oder Griechenland, auf die unsere Sternbilder zurückgehen. Was man am Himmel sieht, ist ja immer auch eine Frage der Fantasie. 

Der Legende nach lud Buddha, nach anderen Quellen der mythologische Jade-Kaiser Yu Di „[…] einst alle 13 Tiere der Tierkreiszeichen zu einem Fest ein. Die Katze gehörte ursprünglich auch dazu. Die Maus erzählte jedoch der Katze, dass das Fest einen Tag später stattfinden würde. Die Katze legte sich schlafen und träumte vom Fest. So kam es, dass nur zwölf Tiere, alle außer der Katze, zum Fest kamen. Das erste Tier war die Ratte (Maus), ihr folgten der Büffel (das Rind), der Tiger, der Hase, der Drache, die Schlange, das Pferd, die Ziege (das Schaf), der Affe, der Hahn (das Huhn), der Hund und schließlich das Schwein. Jedes Tier bekam ein Jahr geschenkt, und er benannte es nach ihm. So erhielt die Ratte das erste, der Büffel (das Rind) das zweite, der Tiger das dritte Jahr und das Schwein schließlich das zwölfte. Dies geschah in der Reihenfolge, in der sie gekommen waren. Alle erklärten sich damit einverstanden. Da die Katze nicht kam, wurde ihr auch kein Jahr zugeteilt, und [sie] wurde somit ausgeschlossen. (Quelle: Wikipedia)

Gemäß der chinesischen Theorie der Elemente, wird jedes Tierkreiszeichen einem der fünf Elemente, Gold (Metall), Holz, Wasser, Feuer und Erde, zugeordnet. Eine „Metall-Ratte“ gibt es alle 60 Jahre.

 

Ratten sind schnell und umtriebig 

Ratten gelten bei uns nicht gerade als sympathische Schmusetierchen und lösen bei vielen sogar Ekel aus, gelten als Überträger von Krankheiten. ‚Hinterhältige Ratte‘ mag man jemandem vorwerfen, der Intrigen spinnt. 

In der chinesischen Astrologie gilt die Ratte als das angesehenste Zeichen. Sie gilt als sehr intelligent und hoch intuitiv. Auch sind Ratten kluge Taktiker und Strategen. Die rätselhaften schlauen Tierchen meistern alle Probleme. Die Kombination mit Metall, als durablem Material verleiht der Ratte Standhaftigkeit und Entschlossenheit. Die Farbe des Jahres 2020 ist weiß oder silbern, sie symbolisiert Reinheit, Weisheit und strenge Perfektion.

Die Menschen im Jahr der Metallratte geboren haben einen scharfen Geist und sind äusserst willensstark. Sie sind ausserdem in der Lage, schnelle Entscheidungen zu treffen, wenn es darauf ankommt. Leider sind sie nicht besonders flexibel, können störrisch sein und beharren auf ihrer Meinung. Wenn sie wütend werden, können sie andere schnell beleidigen.