Neumond Horoskop Motiv 2 Martin Sebastian Moritz

Schütze ist ein positives Zeichen, das an etwas glauben möchte, sich für etwas begeistern. Mars-Neptun verleitet allerdings zu unrealistischen Höhenflügen.

Neumond-7.12.18 Martin Sebastian Moritz

NEUMOND 7.Dezember 2018

Der Dezember-Neumond fordert uns dazu auf, unrealistische Erwartungen an uns und unsere Umwelt zu überprüfen. Eine Zeit der Demut und inneren Einkehr.

Schütze ist ein bewegliches Feuerzeichen. Das olympische Feuer, das als Fackel um die ganze Welt getragen wird, ist eine Analogie für die sprichwörtliche Reiselust dieses Zeichens, gespeist aus dem inneren Bedürfnis, über den Tellerrand blicken zu wollen, um sich durch Fremdes, Exotisches inspirieren zu lassen. Eine andere Analogie, die in diese Zeit passt, sind adventlicher Kerzenschein und besinnliche, familiäre und freundschaftliche Zusammenkünfte. Eine Zeit der Innenschau, um wertzuschätzen, wofür man im Leben dankbar sein kann. Der Neumond bildet allerdings eine Quadratur zu Mars-Neptun in Fische. Diese Paarung äussert sich entweder durch Mitgefühl und angeregte Phantasie, allerdings auch durch Irrtümer und geschwächte Selbstdurchsetzung.  Da sowohl Schütze als auch Fische Jupiterzeichen sind, also von der Sehnsucht getrieben, dem grauen Alltag zu entfliehen und sich berauschen zu wollen, weist dieses Quadrat auf folgenden Konflikt hin: Einerseits an das Gute glauben und sich auf Schönes freuen wollen, andererseits zu merken, wie schnell man an Grenzen stösst.

Typische Merkmale dieser Neumonds sind:

  • Wunsch danach, über sich selbst hinauszuwachsen. Träume von Reisen und davon, dass etwas Aufregendes, Abenteuerliches im Leben passiert.
  • Hoffnung, dass sich alles zum Guten wendet, sowohl insgesamt auf der Welt, als auch im eigenen Leben.
  • Gleichzeitig eine Befindlichkeit der Schwäche und Enttäuschung. Große Erwartungen werden von der Realität gedämpft.
  • Am besten ist es jetzt, sich darüber klar zu werden, das man eigentlich – trotz aller Negativität in der Welt – an das Gute glauben möchte. Es zählt nicht der große Wurf, sondern viele kleine gute Gedanken und Taten, ganz im Sinne der christlichen Adventszeit.