Vollmond und Mondfinsternis am 27.7.18:
Wenn der Blutmond auf den roten Planeten Mars trifft…

Quelle: Astrology Hub

Dieser Vollmond hat es in sich: Nicht nur, dass er mit der längsten Mondfinsterniss des 21.Jahrhunderts zusammenfällt, er bildet auch noch eine Konjunktion mit Mars. Der Blutmond, wie er auch genannt wird, da das weiße Licht der Sonne in ihrer schwächsten Reflektion eine rote Farbe annimmt, trifft mit Mars, dem roten Planten zusammen. Doch ist das ein Grund, um rot zu sehen? Nein! Diese astronomischen Phänomene passieren in schöner Regelmässigkeit und sind kein Grund zur Besorgnis. Auch hilft in diesem Fall, dass der Mond in Wassermann eine vernünftige und distanzierte Haltung allem gegenüber einnimmt, was zu dramatisch und überemotional ist. Doch diese Tatsache soll nicht davon ablenken, dass es – so oder so – einen Konflikt zwischen Gefühl und Ratio für viele von uns in den nächsten Monaten geben wird. Denn – anders als normalerweise – gelten die Themen des Vollmonds nicht nur für 2 Wochen, bis zum Neumond, sondern – da es sich um eine Finsternis handelt – bis die Löwe-Wassermann-Achse Anfang 2019 wieder erreicht wird. 

Blutmond, Schwarzer Mond

Wenn Mondfinsternisse mit dem Vollmond zusammentreffen, werden bildlich gesehen ca. 100.000 Volt frei gesetzt. Diese Energie gilt es konstruktiv zu nutzen. Jetzt ist die Zeit für erstaunliche Erkenntnisse, die es uns ermöglichen, unter manchen Konflikt einen Schlussstrich zu ziehen und auf neue Ziele zuzusteuern. Am Ende dieses Prozesses könnte eine Wandlung bevorstehen, aus der es kein Zurück mehr gibt. Sonne, Mond und Erde stehen etwa 2x pro Jahr in einer Linie. Der Mond ist im Erdschatten, so dass das Licht, dass dieser von der Sonne reflektiert, blockiert, oder verfinstert ist. Diese Finsternisse sind aber keinesfalls immer gleich. Manchmal berührt der Mond nur ganz kurz den Rand des Erdschattens. Dann wieder taucht er direkt in das Zentrum des dunkelsten Erdschattens. Während dieser Phase verfärbt sich der Mond blutrot und fängt alle Sonnenaufgänge und -untergänge auf der Erdkugel auf.  

Der Mond erreicht seine größte Distanz von der Erde 

Da der Wassermann-Vollmond/ Mondfinsternis momentan auf den Punkt zusteuert, an dem er am weitesten von der Erde entfernt ist, erscheint er kleiner und langsamer als normalerweise. Und daher ist sein Aufenthalt im Erdschatten auch ungewöhnlich lang, sprich eine Stunde, 42 Minuten und 47 Sekunden.  Diese Reise durch den Schatten ist eine Metapher für eine innere Reise durch unsere Gefühle, unser Verlangen und unseren Umgang mit uns und der Welt. Die Themen sind jene der Löwe-Wassermann-Achse. Es geht um Authentizität und darum, sich selbst zu erforschen, anzunehmen und zu sich zu stehen.

Oscar Wilde sagt: Sei du selbst, alle anderen sind bereits vergeben! 

Wenn der Blutmond auf den roten Planeten trifft… 

Mars, der rote Planet, steht momentan in seinem Perigäum (erdnächster Punkt) und scheint so rot wie lange nicht mehr. 2003 war er schon einmal der Erde sehr nah, näher als jetzt, und zwar seit 70.000 Jahren. Und doch scheint er momentan heller!  Mars erreicht seinen Punkt der größten Nähe an der Erde immer, wenn er rückläufig ist, so auch momentan. Und wie man einen rückläufigen Mars zu deuten hat, das wissen wir ja schliesslich, oder?  Es ist eine Zeit, in der man sozusagen im Rückwärtsgang fährt, und man vorsichtig sein sollte, wenn es um offen ausgetragene Konflikte und das eigene Aggressionspotenzial geht. Mars bleibt bis 27.August rückläufig. Bis dahin kann man – ganz rational, auf Wassermann-Art – in sich gehen und überprüfen, woraus man eigentlich seine Energie schöpft. Es kann dies eine kreative, regenerative Zeit sein, nur sollte man keine neuen Projekte anfangen. Eher etwas wieder aufnehmen, das man vorher schon einmal geplant hatte. 

 

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