Uranus in Stier

Uranus ist nach 84 Jahren wieder in das Stier-Zeichen eingetreten und läutet somit eine neue Zeit ein. Sein letzter Eintritt fand am 7.Juni 1934 statt, er blieb dort bis zum 9.Oktober 1934, ging dann wieder zurück in Widder, um danach vom 28.März 1935 bis 7.August 1941 seinen kompletten Durchgang durch das Stierzeichen zu vollziehen. 

Sein Zug durch Stier wird auch beim bevorstehenden Zyklus durch eine Rückläufigkeit unterbrochen werden.
Der Verlauf wird sich folgendermaßen vollziehen:
Erster Eintritt in Stier: 14.Mai 2018
Rückläufigkeit: 7.August 2018 auf 2°34′ Stier bis 2.Januar 2019 auf 24°34′ Widder
Eintritt in Widder: 6.November 2018
Erneuter Eintritt in Stier: 7.März 2019 

  • Der Durchgang von Uranus durch Widder, der 2011 begann, zeichnete sich vor allem durch eine Zunahme kriegerischer Auseinandersetzungen aus. So waren die Jahre 2011, 2012 und 2013 die ’schlimmsten Kriegsjahre seit 1945′, wie die WELT das Heidelberger Institut für Konfliktforschung zitierte. Auch konnten wir vor diesem Hintergrund eine zunehmende Aggression nach dem Motto ‚Der Stärkere nimmt sich einfach, was er braucht und bricht aus Systemen, Verträgen und Verbünden aus, ganz wie er will. Man denke nur an Trump, Putin, Erdogan, etc.
  • Im fixen Erdzeichen Stier kann Uranus nicht so schnell und ungebremst reagieren wie im kardinalen Feuerzeichen Widder. Das uranische Wassermann- und das venusische Stierprinzip sind sich sozusagen komplett fremd. Stier/ Venus möchte Ruhe und Frieden und möchte bewahren und konsolidieren. Wassermann/ Uranus hingegen möchte alles umschmeissen, erneuern und revolutionieren. 
  • Was heisst das? In der aktuellen Ausgabe des Meridian schreibt Martin A.Banger u.a.: ‚Dort, wo sich das Stierprinzip in seiner Sicherheit gemütlich gemacht hat, zerstört Uranus den gewohnten Frieden. Und das gilt auch für unser Verständnis der Materie und der Naturgesetze. Für Stier sind die Dinge verlässlich, greifbar und beständig. Uranus sprengt die Grenzen des Bekannten und Gewohnten.‘
  • Finanzen und Wirtschaft: Das weltweite Finanz- und Wirtschaftssystem kann sich komplett wandeln, man denke nur an Bitcoins, aber auch an die Aufkündigung weltweit verflochtener Handelsbeziehungen, wie Donald Trump es gerade vormacht. 
  • Ernährung: Vielleicht werden Allergien, Unverträglichkeiten etc. weiterhin zunehmen und neue Formen des Anbaus, der Verarbeitung und Ernährung aufkommen, die wir uns noch gar nicht vorstellen können. Auch könnten Verknappung oder genetische Veränderungen von Grundnahrungsmitteln zu erwarten sein. 
  • Natur: 1935 wurde die Richterskala erfunden, mit der man Erderschütterungen messen konnte. Beim bevorstehenden Durchgang könnten weitere zukunftsweisende Erkenntnisse unseren (technischen) Umgang mit der Natur revolutionieren. Allerdings sind auch eine Zunahme von Umweltkatastrophen, klimatischen Veränderungen und Aussterben verschiedener Spezies zu erwarten. Die Katastrophe, die sich durch Erderwärmung, Ozonloch etc. schon lange angekündigt hat, wird ein Umdenken (Uranus) erfordern, was den Umgang mit Ressourcen (Stier) angeht. 
  • Sexualität und Fortpflanzung: ‚Genderfluency‘ (Geschlechterdurchlässigkeit) ist seit einiger Zeit in aller Munde, aber auch die #me-too-Kampagne, die die Belästigung von Frauen anprangert, sind nur Vorboten einer zweiten sexuellen Revolution, da Stier mit Sinnlichkeit, Körperlichkeit und Weiblichkeit zu tun hat. Auch sind im Bereich künstliche Befruchtung weitere Fortschritte zu erwarten.
  • Grund und Boden: In London wartet man schon lange darauf, dass die Immobilien-Blase platzt, die aufgeheizte Entwicklung der letzten Jahren steuert auf einen Umschwung um. Auch anderswo auf der Welt ist die Annahme, nur noch Immobilien und Grund und Boden seien gewinnversprechende Anlagemodelle, weit verbreitet. Was mag hier passieren? Auch werden sich Staatsgrenzen verschieben, vielleicht als Ergebnis neuer Ordnungen? 
  • Umgang mit Materie: Die erste Kernspaltung fand 1938 statt, indem eine kleine Menge Uran mit Neutronen beschossen wurde. Wer weiß, was wir in den nächsten Jahren alles auf diesem Forschungsgebiet erleben werden? Wird man sich einfrieren lassen können, um ewig zu leben? 
  • Kunst und Mode: Die Dreißiger Jahre wahren in mancherlei Hinsicht sehr überraschend, was Mode, Architektur und Kunst anging. Die Nazis brandmarkten viele Werke begnadeter Maler und Schriftsteller als ‚entartete Kunst‘. Heute hätte dieser Begriff eher etwas Reizvolles, denn jemand, der ‚aus der Art schlägt‘ ist interessant und innovativ! 

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