Vollmondhoroskop 1. April 2018 

Ein Vollmond zeigt immer einen Höhepunkt innerhalb einer Entwicklung an, bringt die Ernte ein, gibt uns Klarheit,  was gewisse Bedürfnisse angeht. Auch können nun die Konsequenzen dessen spürbar werden, was wir vor 2 Wochen gefühlt haben. Nun gibt es die Möglichkeit, uns in unserem Alltag von unangenehmen Energien zu befreien. Vorausgesetzt, wir sind bereit, die Verantwortung für unsere Wünsche und unser Handeln zu übernehmen. Jetzt, Anfang April, ist der Vollmond in Waage und hat unsere Beziehungen zum Thema. Die Sonne scheint auf unseren Mond, das heißt, Unbewusstes und Verdrängtes gelangt an die Oberfläche. Das gilt für Angenehmes genauso wie für Unangenehmes.

Vollmond in Waage: Ein ständiges Hin-und-Herschwingen auf der Suche nach Balance 

Das Zeichen Waage wird oft missverstanden. Oft assoziiert man mit den beiden Waagschalen eher Resultat und schönes Ziel: Harmonie, Ausgeglichenheit, Konsens. Doch vergessen wir nicht, wie hart der Weg dorthin sein kann. Meinungen sind oft konträr, Menschen völlig gegensätzlich und Bedürfnisse widersprüchlich. Da die Waage einen hohen Anspruch an Gerechtigkeit hat, ist sie stets bemüht, zu vermitteln. Dies klingt leichter als es ist. Denn es erfordert, dass man seine eigenen Befindlichkeiten beiseite stellt, um sich auf die Standpunkte der anderen einzulassen. Immer wenn man die eine Partei verstanden hat und dieser helfen will, schwingt die Waagschale wieder zurück, denn schließlich will die Gegenpartei mit einer zweiten Meinung hierzu auch noch gehört werden. Und auch hier will man es recht allen recht manchen. 

Diese Bewegung vollzieht sie nicht nur als Spiegel anderer Menschen, sondern auch in ihrem eigenen inneren Dialog. Ein Feststecken oder einseitiges Festlegen sind im Hin-und-Herschwingen der Waagschale nicht vorgesehen, diese kommt nie zur Ruhe. Das ist ein ziemlicher Spagat. Zumal es oft passiert, dass sich die Parteien verraten fühlen und gar keinen Kompromiss finden wollen, jeder besteht auf seinem Standpunkt und die Waage hat es niemandem recht gemacht, vielleicht sind die anderen sogar wütend auf sie, bezichtigen sie des Opportunismus.  

Mars-Saturn im Quadrat: Auseinandersetzungen und Frustrationen liegen in der Luft. Konflikte scheinen unausweichlich, müssen aber nicht unbedingt destruktiver Natur sein…

Aufgaben für die nächsten 2 Wochen:

  • Versuchen, Streit und Missklang konstruktiv zu begegnen. Den kleinsten gemeinsamen Nenner suchen kann den ersehnten Frieden bringen
  • Welche unangenehmen Eigenschaften, die ich eigentlich in mir trage, sehe ich bei Anderen und rege mich darüber auf? Hier kann ein Aha-Effekt so manche Entspannung bringen
  • Wo sind die Grenzen in meinen Beziehungen? Wie weit kann ich gehen mit meinen Erwartungen? Wo fühle ich mich überfordert?
  • Kompromisse suchen, allerdings nicht um jeden Preis!