Chiron - Die ungerechte Wunde: 2 Teile, Dauer: 4 Stunden
Karmische Astrologie - Dauer: insg. 10 Stunden

Selbstüberwindung, Tabus, Besessenheit, Macht-/Ohnmacht

 


 

Pluto-Schlüsselworte

  • Ohnmacht und Besessenheit als Motive
  • Gefühl von Qual über Unabwendbarkeit des Schicksals
  • Gefühl des Ausgelieferseins

Aufgabe:

  • Loslassen
  • Transformation
  • Selbstüberwindung
  • Neugeburt
  • Hingabe an langsame psychische Wandlungsprozesse

  • Entdeckt 1930, vorher Herrscher Skorpion Mars
  • Zeitqualität:
  • Politische Extreme (Kommunismus; Nationalsozialismus)
  • Hochphase der Psychoanalyse
  • Kriminalität (Mafia, Prohibition)
  • Weltwirtschaftskrise (Schwarzer Freitag 1929)

  • Geschwindigkeit: ca. 248 Jahre für den gesamten Tierkreis, ca. 21 Jahre in einem Zeichen, wird 1x pro Jahr ca. 5 Monate rückläufig
  • 1939 – 1957 in Löwe
  • 1957 -1972 in Jungfrau
  • 1973 -1984 in Waage
  • 1984 – 1995 in Skorpion
  • 1995 – 2008 in Schütze
  • 2008 – 2023 in Steinbock

 

Pluto-Fragen

Wo erlebe ich, dass andere meine Grenzen überschreiten und wo neige ich selbst zu Grenzüberschreitungen?

Wo erlebe ich mich als fasziniert, leidenschaftlich, beinahe besessen?

Wie gehe ich mit meinen eigenen Abgründen um (traumatische Erfahrungen, negative Gefühle wie Wut, Angst, Trauer)?

Welche Ressourcen stehen mir in Krisenzeiten zur Verfügung?

Wie und wo erlebe ich Kontrollverlust und Schicksalhaftigkeit?

Welche Geheimnisse gebe ich nicht preis

Wo lasse ich mich fremd bestimmen? Wo erlebe ich mich als manipuliert?


Die 3 Ebenen des Pluto

Pluto kann auf dreierlei Ebenen ausgelebt werden, abhängig vom Entwicklungsniveau des Horoskopinhabers. Erstens spricht man von der sogenannten Opferrolle. Zweitens von der Täterrolle und drittens von der gereiften, integrierten Rolle. 

Erstens: Pluto als Opfer erleben

In der Opferrolle fühlt man sich in der Regel fremdbestimmt. Kinder spüren Pluto in der Regel in der Opferrolle, da sie naturgemäß in einer Welt leben, in der diese von den Erwachsenen dominiert werden. Man fühlt sich oft in der Rolle des Befehlsempfängers. Ebenso stark können Gefühle der Ohnmacht sein oder der Unterdrückung. Man ist Opfer von Manipulationen und fühlt sich gezwungen, etwas zu machen oder jemand zu sein. Dies widerstrebt der inneren Natur, aber man fühlt sich zu schwach, um aufzubegehren. 

Zweites: Pluto als Täter erlebten (Überkompensation) 

In der Täterrolle wird in der Regel übertrieben. Das Gefühl der Ohnmacht war so demütigend, daß man alles im Leben tut, um nie wieder in diese Rolle zu gelangen. Um dies zu vermeiden, nimmt man die Rolle des Befehlshabers, Machthabers, des Chefs ein. Es geht jetzt um Dominanz. Wenn übertrieben, gleitet man hier in eine leicht tyrannische, grenzüberschreitende Rolle ab. Jeder Mensch, der Macht über andere hat; sei es als Therapeut, Chef, Elternteil etc., muss sich unbedingt vorsehen. 

Drittens: Pluto in der integrierten Form erleben 

Viele Menschen, die Krisen und transformatorische Prozesse hinter sich gebracht haben, ist eine Balance zwischen Macht und Ohnmacht lebenswichtig. Hier geht es jetzt um eigene Vorstellungen, eigene Konzepte von Macht im positiven Sinn. Sich abzugrenzen von Menschen, die grenzüberschreitend und manipulativen sind, fällt leichter als vorher. Gleichzeitig nimmt man den eigenen Einfluß auf andere ernst und versucht, diesen nicht auszunutzen.